Start Autos 500.000 ältere Mercedes im digitalen Zeitalter angekommen

500.000 ältere Mercedes im digitalen Zeitalter angekommen

Mehr als 500.000 Fahrzeuge wurden seit 2016 mit dem Mercedes me Adapter ausgestattet. Durch die Installation wird Konnektivität in älteren Mercedes-Benz Baureihen nachgerüstet.More than 500.000 vehicles were equipped with the Mercedes me Adapter since 2016. With the installation, connectivity is retrofitted to older Mercedes-Benz series.

Seit 2016 bietet Mercedes-Benz die Möglichkeit, noch nicht vernetzte Fahrzeuge älterer Baureihen ab 2002 mithilfe des Mercedes-me-Adapters auszustatten. Durch die Verknüpfung mit dem Smartphone sind Konnektivitätsdienste damit nicht mehr nur Neuwagenkunden vorbehalten. Bis heute wurde der Adapter weltweit bereits in über einer halben Million Fahrzeuge angeschlossen. Der 500.000ste Adapter wurde in Malaysia aktiviert.

Seit diesem Monat steht es Kunden frei, den Adapter eigenständig und ohne Besuch bei einem zertifizierten Service-Partner in ihren Mercedes-Benz einzubauen. Ein Self-Service-Installationsprozess in der App führt durch die einzelnen Schritte. Die Aktivierung ist damit in wenigen Minuten möglich. Benötigt werden ein Mercedes-me-Benutzerkonto und die Verknüpfung mit der Adapter-App. Informationen aus dem Fahrzeug werden ausgelesen und via Bluetooth in die App geladen. Diese bietet verschiedene Funktionen aus vier zentralen Bereichen: Fahrzeug, Mobilität, Statistiken und Service. 

Die integrierte Tankstellen- und Parkplatzsuche zählt mit durchschnittlich 150.000 Abrufen pro Woche zu den besonders häufig genutzten Features. Sie zeigt umliegende Tankstellen mit aktuellen Kraftstoffpreisen und Öffnungszeiten an und weist auf verfügbare Stellplätze nahegelegener Parkhäuser und -plätze inklusive Kosten hin. Eine weitere beliebte Funktion ist die Telediagnose: Bei eventuellen Störungen am Fahrzeug macht die App die Nutzer unmittelbar durch eine Warnmeldung darauf aufmerksam. Die App informiert zudem den Händler automatisch, sobald eine Wartung fällig wird. 

Im so genannten „Cockpit“ sind unter anderem Tankfüllstand, Motoröl- und Kühlmitteltemperatur, Motorlast und Ansaugtemperatur abgebildet. Die Analyse des individuellen Fahrstils erfolgt über den Driver-Score, der das Beschleunigungs- und Bremsverhalten analysiert. Im Bereich Statistiken sind bisherige Fahrten und Tankvorgänge einsehbar. Die Liste ist exportierbar und kann als Grundlage für die Dokumentation eines Fahrtenbuchs dienen. Die App erinnert Nutzer automatisch an die anstehende Reifendruckkontrolle, die Prüfung des Ölstandes und den nächsten Wartungstermin und weist die bis dahin ausstehende Restlaufstrecke und -zeit aus. (ampnet/jri)