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55 Jahre Ford Mustang

@ Ford

10 Millionen Mustangs… und es werden immer mehr!

© Ford

Im Frühjahr 1964 erblickt der erste Ford Mustang auf Basis des Ford Falcon das Licht der Welt. Der erste Mustang war als Coupé und als Cabrio erhältlich. Ursprünglich sollte der Mustang das junge und sportliche Publikum ansprechen. Ganz offensichtlich war der Mustang ein Verkaufsschlager Konten doch bis zum Ende des ersten Modelljahres über 680.000 Stück verkauft werden. Der Erfolg des Mustang kam nicht nur durch aufwendige und raffinierte Werbekampagnen sondern aufgrund einer umfangreichen Liste von Extras bzw. Ausstattungspaketen. Jeder sollte sein eigenen Mustang gestalten können. Die allerersten Modelle hatten noch den 4,3-Liter-V8-Motor des Ford Falcon. Übrigens, in Deutschland war die Bezeichnung „Mustang“ markenrechtlich geschützt, daher wurde der Mustang als „Ford T5“ in der Zeit von 1964 bis 1979 angeboten.

1965 entstand durch die Tuningfirma Shelby American der Shelby GT-350 – eine Rennversion des Mustang Fastback. Diese getunten Wagen wurden im Gegensatz zu Produkten anderer Tuner direkt über das Ford-Händlernetz angeboten. Von der ersten Generation des Mustangs wurden in 3 1/2 jähren 1,3 Millionen Stück produziert.

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Die zweite Generation des Mustang wurde 1967 vorgestellt und bis 1968 gebaut. Optisch sehr nah am Ur-Mustang war er rundherum etwas größer um auch im Motorraum Platz für größere Motoren zu bekommen. Die Motorenpalette wurde durch den neuen 6,4-Liter-Motor mir 320 PS ergänzt. 1968 wurde erneut das Motorenprogramm überarbeitet. So gab es ein sogar zwei verschiedene Siebenliter-Motoren. 

Auch gab es Shelby-Versionen der zweiten Mustang-Generation. Anders als die 1. Generation waren die Wagen nicht mehr für den Rennsport sondern für den privaten Kunden gedacht. Die 67er Modelle unterschieden sich optisch schon stärker vom Serien-Fahrzeug doch erst 1968 erhalten die Shelby-Modelle eine eigenständige Frontpartie. Der GT500 wird sehr gern in Filmen und anderen Medien benutzt.

Die dritte Version des Mustang erschien zwischen 1969 und 1970. Erneut wuchs der Mustang. Das Design war ähnlich wurde aber an einigen Punkten überarbeitet. Neu war aber der Mustang Grandé, eine Luxusversion des Stufenheckcoupés mit serienmäßigem Vinyldach und anderen Ausstattungsdetails. Ebenfalls neu waren der Mustang Mach I der eine Sportversion des Fastback mit 5,8-, 6,4- oder Siebenliter-V8-Motor war. Auch Shelby produzierte bis 1970 3750 Mustang bevor der Shelby Mustang eingestellt wurde.

Mit dem Modelljahr 1971 wurde der Mustang I (4. Generation) in alle Dimensionen größer. Die Karosserie viel wuchtiger aus, Glasflächen wurden kleiner. Das gefiel nicht allen und die schlug sich auch in den Verkaufszahlen nieder. Als Grundmotorisierung kam eine 4,1-Liter-Reihensechszylinder zum Einsatz. Bis 1982 war die Cabrio-Version des Modelljahrs 1973 die letzte. 

Der Mustang II wurde im Herbst 1973 vorgestellt. Angepasst an die Ölkrise wurde ein neu entwickelter Wagen vorgestellt. Dieser Mustang war deutlich kleiner als das direkte Vorgängermodell und zum ersten mal gab es einen 4-Zylinder Motor im Mustang. Die Optik erinnert wieder an den Ur-Mustang – sollte das Modell doch an die Erfolge aus dem jähr 1964 /1956 anknüpfen. Im September 1975 wurde wieder ein V8 Motor angeboten. Bis 1978 wurden 1,1 Millionen Mustang II produziert. 

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Eine “neuartige” Optik kam mit dem Mustang III auf. Das Modell wurde zwischen 1979-1993 produziert. Diesen Mustang gab es zunächst als zweitüriges Stufenheck- und als dreitüriges Schrägheckcoupé, ab 1983 gab es auch ein Cabriolet, welches aber nicht von Ford produziert, sondern extern umgebaut wurde.

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