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Gebrauchtberatung: Bikes zum sofort losfahren

Und plötzlich ist Sommer…

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Wer kennt es nicht – der Sommer steht vor der Türe und man hat kein fahrtüchtiges Bike in der Garage. Oft ist man mit dem Winterprojekt nicht fertig geworden – oder das Projekt ist doch fertig – passt aber nicht ganz unter einen.

Man hat endlich den Bobber / Scrambler den man immer haben wollte, stellt aber fest das die Alltagstauglichkeit zu wünschen lässt. Was macht man also jetzt? Ein günstiges Bike muss her – besonders jetzt wo man doch wieder raus darf – die frische Luft an Bikertreffs, Imbissbuden oder Cafés genießen – endlich!

Wir haben mal eine paar Bikes für den „Übergang“ rausgesucht – Bikes die für den schmalen Taler zu bekommen sind und in der Regel ohne Probleme einfach zu fahren sind.

Honda VFR 750F (ab 1.000€)

Honda VFR 750 F by Heineken

Seit der Einführung im Jahr 1986 hat sich der legendäre Sporttourer von Honda einen guten Ruf als zuverlässiges Bike erarbeitet. Viele der VF 750er aus den frühen 80ern hatten mechanische Probleme. Um die Glaubwürdigkeit und den guten Ruf wiederherzustellen musste Honda sich was einfallen lassen – und präsentierte ende 1985 die VFR 750 F. Die Sitzposition ist sportlich entspannt. Damit ist das Motorrad sowohl geeignet für längere Touren, als auch für Fahrten über kurvige Landstraßen. Die VFR 750 F erreicht in allen Modellreihen außergewöhnlich hohe Laufleistungen, deutlich mehr als 100.000 Kilometer sind eher die Regel als die Ausnahme. 

BMW K100 (ab 1.500€)

BMW K100 by Beemwej

Tourenfaher sind bei BMW seit je her gut aufgehoben – auch die mittlerweile in die Jahre gekommene K 100 macht da keine Ausnahme. Sie hatten erstmals anstelle des für BMW typischen luftgekühlten Boxermotors einen längs liegend eingebauten, wassergekühlten 2-Ventil-Vierzylinder-Reihenmotor. Die K100 von BMW aus dem Jahr 1983 war nicht die erste mit wassergekühlten Viertakt Motor oder die erste mit Kraftstoffeinspritzung oder die erste mit aerodynamischen Verkleidungen oder Kardanwelle. Aber es war das erste Mal, dass all diese Dinge in einem zuverlässigen, passendem Paket zusammengefasst wurden. Abgesehen von Problemen mit der ABS-Einheit sind die K100 sehr zuverlässige Motorräder.

Kawasaki VN 750 Vulcan (ab 2.000€)

Kawasaki VN 750 by Oyabun

Die Vulcan 750 ist ein preisgünstiger mittelgroßer Cruiser. Von seinem drehmomentstarken V-Twin-Motor über die verchromten Teile bis hin zu seiner niedrigen Fahrposition ist die stilvolle 750 mit Sicherheit ein Blickfang. Die VN 750 (US Version: Vulcan)wird von einem flüssigkeitsgekühlten 749-cm3-V-Twin mit doppelter obenliegender Nocke angetrieben und ist leistungsstark und wartungsarm. Hydraulische Ventilspieleinsteller halten die Achtventilzylinder automatisch auf optimaler Einstellung und eliminieren unerwünschte Ventilgeräusche. Cruisertypisch überträgt ein Kardanantrieb die Kraft vom Fünfganggetriebe auf das 15-Zoll-Hinterrad. Luftunterstützte hintere Stoßdämpfer mit wählbarer Zugstufendämpfung bieten  komfortable Fahrt.

Yamaha XJR 1200 (ab 2.500€)

Yamaha XJR 1200 by Höxter

Statt ein Vermögen für die Entwicklung eines neuen Triebwerks auszugeben hat Yamaha in den 90ern auf einen ehrwürdigen aber alternden FJ 1200 Motor gesetzt. Diese Luftgekühlte Motor war ja schon legendär – schließlich kam dieser aus der XS 1100.  Der Vierzylinder hat einen souveränen Antritt schon bei niedrigen Drehzahlen, bietet viel Reserve beim Überholen und kann schaltfaul zügig bewegt werden, ohne daß er angestrengt wirkt. Keine Wasserkühlung, kein ABS, kein Schnickschnack. Die XJR war trotz oder gerade wegen fehlender Raffinessen ein Hit. Standardmäßig mit 98 PS ließ sich die XJR mit den Ansaugstutzen der FJ 1200, einem Dynojet Kit und einem speziellen Luftfilter bis zu 125 PS tunen.