Start Gebrauchtberatung Yamaha TDM 850

Yamaha TDM 850

Universal-Allrounder von Yamaha

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Basierend auf der XTZ750 Super Ténéré der späten 80er Jahre ist der Motor der TDM mit 5 Ventilen pro Zylinder ein großartiges Stück Technik. Das ursprüngliche 360-Grad-Kurbel-Design wurde 1996 zu einem sanfteren 270-Grad-Element umgebaut. Dies schafft einen echten Schub in der Beschleunigung. 

Der 20 Liter Tank bringt eine gute Reichweite, die aufrechte und bequeme Sitzposition bietet viel Platz an Bord. Die TDM hatte einen Deltabox-Rahmen, wie er auch für die FZR-Reihe von Yamaha und deren GP-Motorräder verwendet wurde sowie riesigen FZR-Bremsen 

Die Verkleidung und die Scheibe verrichten ihre Aufgabe gut, der Wind stört den Fahrer nicht. Der Versuch eine Maschine zu finden, die das leistet, was die TDM leistet, ist schwer, vor allem in dem Preissegment für den man eire TDM bekommen kann. Wichtig beim Kauf einer gebrauchten TDM ist es auf die Verkleidung zu achten – Modelle der 90er Jahre hatten öfters Risse an den Befestigungslöchern. 

Ein Mangel den viele die die 850er haben / hatten ist die Hinterradaufhängung. Diese ist zu weich ist und kommt schnell an ihre Grenzen. Für die meisten Fahrer ist es daher ein Muss, dieses Teil durch ein höherwertiges zu ersetzen (mit Glück hat einer der Vorbesitzer dies schon erledigt). Die Änderung ist überwältigend. Das Chassis nimmt plötzlich eine andere Persönlichkeit an.

Im Jahr 2002 hat Yamaha die 850 zugunsten der brandneuen 900er-Version aus dem Program genommen. Mit einem 6-Gang-Getriebe und einem modernem Alurahmen ist das Neure Modell eine bessere Wahl – zumindest auf dem Papier. Aber für preisbewusste Kunden kann es ein versuch Wert sein die erste TDM zu probieren. Vielleicht erlebt man eine positive Überraschung, denn selbst heute ist die TDM immer noch ein fähiges Motorrad und macht auch Spaß zu fahren.                                            Foto: Yamaha