Start Motorsport Großer Preis der Steiermark 2020 – Samstag

Großer Preis der Steiermark 2020 – Samstag

@ Foto: Daimler AG

Das Mercedes-AMG Petronas F1 Team sicherte sich im verregneten Qualifying zum Großen Preis der Steiermark die Pole Position

  • Lewis erzielte die 89. Pole Position seiner Formel 1-Karriere – seine erste in dieser Saison und seine dritte auf dem Red Bull Ring
  • Valtteri fuhr im Q3 die viertschnellste Zeit und geht damit aus der zweiten Startreihe ins Rennen
  • Der Samstag war in Spielberg von Regen und schlechten Wetterbedingungen geprägt, was dazu führte, dass das dritte Training abgesagt werden musste. Auch der Beginn des Qualifyings verschob sich um beinahe eine Stunde.

Lewis Hamilton: Ich bin dankbar dafür, dass wir das Qualifying heute absolvieren konnten – ich liebe solche Tage. Die Wetterbedingungen waren unheimlich schwierig und eine echte Herausforderung für uns alle. Oft konnte man gar nicht sehen, wohin man gefahren ist. Auf meiner vorletzten Runde hatte ich eine Schrecksekunde mit Aquaplaning, bei der mir das Herz in die Hose gerutscht ist. Danach konnte ich mich aber auf meiner letzten Runde verbessern – sie war schön und sauber. Nach dem gestrigen Tag hat das Team großartige Arbeit geleistet und die Ursache für das Problem analysiert. Deshalb fühlte ich mich zu Beginn des Tages zuversichtlich, dass es heute auch im Trockenen kein Problem mehr gewesen wäre. Von dieser Position möchte ich ins Rennen gehen und deswegen bin ich froh, dass wir ein problemfreies Qualifying hatten, in dem ich keine Fehler gemacht habe. Das ist immer positiv und jetzt freue ich mich schon auf morgen.

Valtteri Bottas: Heute war kein einfacher Tag und ich hatte mir nichts anderes als P1 zum Ziel gesetzt. Leider bringen schwierige Bedingungen auch andere Herausforderungen mit sich. Ich glaube, dass ich nicht genügend Temperatur in die Reifen bekommen habe. Außerdem ist meine rechte Vorderradbremse während des Qualifyings verglast, was zu unterschiedlichen Temperaturen an der Vorderachse führte. Deshalb konnte ich das Potential des Autos beim Bremsen nicht voll ausnutzen, was aber sehr wichtig ist, um im Nassen Vertrauen aufzubauen. Alles in allem war es ein schwieriges Qualifying und ich bin vom vierten Startplatz enttäuscht. Aber in der zweiten Reihe liege ich noch immer in Schlagdistanz. Morgen ist ein neuer Tag und wir wissen, wie stark unser Auto im Rennen ist. Darauf freue ich mich.